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Pressestimmen NachLESE 2017 -Die Quadratur der Raute und eines runden Festivals

Die Durbacher Nachlese bringt Literatur, sinfonischen Rock, Comedy und Klassik in die Weingüter und vorn dort aufs Schloss.

 

 

DURBACH. Die sechste Ausgabe der Durbacher Nachlese – das sind vier verschiedene Auftritte sowie eine gemeinsame Zugabe auf Schloss Staufenberg – hat zum ersten Mal mit einem kompletten Klassikprogramm aufgewartet. Nicht nur Organisator Günther Laubis war von der US-Pianistin Katie Mahan begeistert. Nach Zugaben bei ihrem Piano-Solorezital, gestaltete sie den Schlussakkord des grandiosen Finales.

Laubis, seit sechs Jahren erfolgreich darin, Kunst, Kleinkunst, Entertainment und bekannten SWR-Stimmen für seine Durbacher Nachlese fein abzumischen und abschließend auf eine Bühne zu bringen, war von Mahan so angetan, dass er die Reihenfolge der Zugabe änderte. Der sichere Publikumsrenner Comedy bildete dieses Mal nicht den Abschluss, sondern Gershwins "Rhapsody in Blue". Laubis´ Konzept, Klassik, Lesungen, Pop oder Jazz zu mischen, ging wieder auf.

Jeder rund 20-minütige Finalauftritt begeisterte das Publikum. Nach Poesie und Musik, die heiter berührte, erreichte Symphonic-Pop Standing-Ovations. Wortwitz und Comedy schaffte es sofort, das Publikum mitzunehmen, das anschließend der schönen Frau Mahan am Steinway-Flügel lauschte. "Was für eine geile Idee", sagte SWR-Moderator Martin Seidler. "Mit einem Ticket, zwei Konzerte und vier Künstler zu erleben."

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Seidler, der zuvor im Weingut Huber aufgetreten war, machte mit seinem Partner Peter Grabinger den Auftakt im vollbesetzten Schlosssaal. Die Zugabe ließ er von den Besuchern wählen: Es entschied für den 13. Monat aus dem Gedichtband "Die 13 Monate" von Erich Kästner. Weshalb denn kein 13. Monat? "Es gab ja auch mal ein 13. Gehalt und es gibt eine fünfte Jahreszeit", sagte Seidler, der den Monat "irgendwo" ansiedelte. Zu Leonard Bernsteins "Somewhere" aus der "West Side Story", dem Grabinger am Piano Leichtigkeit und Anmut entlockte, sprach Seidler den Text, der manchmal wie gesungen wirkte. "Die Klangkraft von Worten durch Musik verstärken", ist die Intention des Duos. Ein Eichendorff-Gedicht auf "Winter Wonderland" unterstrich dies.

Die Straßburger Familienband "Family Affair", die zuvor im Holzfasskeller des Weinguts Heinrich Männle gastiert hatte, berührte und begeisterte mit dem ersten Ton. Symphonic-Rock mit Einschlägen von Pink Floyd bis Metallicas "Nothing Else Matters". Das E-Cello und die Stimme von Lisa Wurtz bildeten das bald zarte, bald kraftvolle Fundament der Band. Spielend bewegte sie sich mit dem Cello durch den Raum, singend hielt sie einen Ton, so lange, dass das Publikum den Begeisterungsausbruch nicht zurückhalten konnte. Ein Lied über einen Anschlag in Nordirland im Juli 1976 wurde zu einem Opus mit Gänsehaut-Feeling.

Es schien unmöglich, nach diesen Emotionen Comedy über die Rampe zu bringen, doch Markus Kapp gelang es im Handumdrehen. Der mit dem SWR3-Comedy Förderpreis ausgezeichnete Windschläger legte nach seiner Solonummer in der WG einen windigen, furiosen, den Flügel eifrig wie flink nutzenden Auftritt hin. Wortwitz und badische Sprachkunde wurden zu Brüllern. Mit einem Blick auf die aktuellen Koalitionsgespräche gab er die Weltpremiere eines neuen Liedes: "Die Quadratur der Raute".

In die (ehemals) neue Welt führte schließlich der Schlussakkord mit Gershwin, dem eigens auf das Schloss verbrachte Flügel und Katie Mahan. Die Pianistin hatte bei ihrem Einzelauftritt zuvor auf dem Schloss auch Mozart und Beethoven gespielt. Direkt aus Salzburg gekommen und tags darauf nach Paris weiterreisend, präsentierte sie ihre Zugabe, das Jazz-Klassik-Monument "Rhapsody in Blue", mit leichtem Anschlag und jazzigem Gefühl.

 

Autor: Harald Rudolf

 

 

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